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dc.contributor.authorZielińska, Mirosława
dc.date.accessioned2013-12-09T10:27:11Z
dc.date.available2013-12-09T10:27:11Z
dc.date.issued2010
dc.identifier.citationMirosława Zielińska, Die Anti-Hegel-Prophetie der „Bücher des polnischen Volkes und der polnischen Volkes und der polnischen Pilgerschaft” von Adam Mickiewicz, [w:] Narrative des Nationalen. Deutsche und polnische Nationsdiskurse im 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. von Izabela Surynt/Marek Zybura, fibre Verlag Ostnabrück 2010, S. 93-119.
dc.identifier.urihttps://depot.ceon.pl/handle/123456789/2957
dc.descriptionSchlüsselwörter: Adam Mickiewicz (1798-1855) – Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) – Bücher des Polnischen Volker und Polnischer Pilgerschaft – Pariser Vorlesungen – figurale Vorlesung – Dichtung der Tat – Novemberaufstand (1830-1831)pl_PL
dc.description.abstractFasst man die Umstände zusammen, die zur Entstehung der „Bücher des Polnischen Volkes und der Polnischen Pilgerschaft“ als eines Gegenentwurfs zu Hegels dialektischer Geschichtsphilosophie geführt haben konnten, so lassen sich vier mögliche Grundmotive für die von Mickiewicz’ vertretne Perspektive hervorheben: –Ein intensiver Dialog mit der deutschen Literatur und Kultur der Zeit erlaubte es Mi-ckiewicz, hellsichtig zu erkennen, welch großes Deutungspotenzial des Vergangenen und Künftigen den philosophischen Thesen Hegels innewohnte und wie schwerwiegend es sich für die Auslegung der polnischen Geschichte dank deren Popularität erweisen konnte; – Es darf nicht übersehen werden, dass Mickiewicz‘ ,,figurale Vorlesung“ auch als ein literarischer Gegenentwurf zu einem philosophischen System interpretiert werden kann, der die normative, expressive und appellarive Funktion innerhalb eines Textes zu vereinen sucht. Man könnte die s als eine Auseinandersetzung zwischen neuer Litera-tur, (d.h. romantischer Literatur) und neuer Philosophie bezeichnen; – Die Ursache dieser ablehnenden Haltung Mickiewicz’ dem Hegelschen Philosophiesys-tem gegenüber war wohl zum einen die Beobachtung, dass in dem „Stufengang der Weltgeschichte“ den Slawen und dem katholischen Glauben von Hegel die unterste Stufe zugewiesen wurde, zum anderen die stigmatisierende Wirkung von deren Ausklammerung aus der Geschichte der Völker, die als Staatsnationen nicht anerkannt werden können. Zu dieser Ausgrenzung wurde Polen wegen des »selbstverschuldeten Untergangs« polnischer Staatlichkeit verurteilt (die Kategorien des „Zeitgeistes“, „des Geistes der Geschichte“ wurden zu ahistorischer Legitimierung dieses Standpunkts herangezogen.); – Als Hauptziel schwebte Mickiewicz offensichtlich die Rehabilitierung und Nobilitierung der polnischen Nation vor, die von Hegel als „ungeschichtliches Volk“ im Zeitalter der Nationalismen gnadenlos diskreditiert wurde. In den „Büchern“ haben wir es mit einer Vorstellung zu tun, die es gestattet, die Hoffnung auf die Restitution der polnischen Staatlichkeit und einen europaweiten Umbruch zu retten.pl_PL
dc.publisherfibre Verlag Osnabrück
dc.rightsDozwolony użytek
dc.subjectAdam Mickiewicz (1798-1855)pl_PL
dc.subjectGeorg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831)pl_PL
dc.subjectKsięgi narodu i pielgrzymstwa polskiegopl_PL
dc.subjectWykłady paryskiepl_PL
dc.subjectwykład figuralnypl_PL
dc.subjectpoezja czynupl_PL
dc.subjectPowstanie listopadowe (1830-1831)pl_PL
dc.titleDie Anti-Hegel-Prophetie der „Bücher des polnischen Volkes und der polnischen Volkes und der polnischen Pilgerschaft” von Adam Mickiewicz
dc.typeinfo:eu-repo/semantics/bookPart
dc.contributor.organizationCentrum Studiów Niemieckich i Europejskich im. Willy'ego Brandta Uniwersytetu Wrocławskiego
dc.description.epersonMirosława Zielińska


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